Every picture tells a story.

Aha, der neue Traffic-Kalender mit teilweise kryptischen "Type-Icons" und "Weisheiten", Schlagworten, Akronymen zu Werbung, Kommuikation und Design.

Gut - zugegeben, etwas didaktisch der Kalender, denn im Grunde sind's 14 Guidelines.
Also sowas wie "Arbeitszitate" aus über 30 Jahren Traffic. "Gedanken-Schätzchen", Kürzel, Analogien und Anekdoten; gesammelt zu und bei unserem Arbeiten. Und macht trotzdem Laune. Oder um es gleich auf unser, von Jerry Dela Femina stammendes Zitat, Bussines-Lifestyle-Motto zu bringen: "Advertising is the most fun you can have with your clothes on".

Januar: Oha, stark reduzierte Grafik ;-)
"Nub of the matter" - in deutsch würden wir sagen: "der springende Punkt" ... "bring's auf den Punkt" ... "zeig den Kern" oder beim Marketing der gute alte USP (hieß in den "early days" in Vorlesungen von Professor Dieter Pflaum noch Unique Selling Proposition, nicht USPoint). Pro-Position, find ich persönlich auch viel stärker im "laut-malerischen" der Aussage. So fängt also der Kalender mit dem Januar an.

Interessante Sache, das mit dem "auf den Punkt bringen".
Oft nicht ganz so einfach, bei der Motivfindung durchaus ein sehr hilfreiches Ziel. Diese "Verdichtung" ist eine der schwersten Aufgaben in Werbung und Kommunikation. Kann man aber hinbekommen. Unser Beispiel dazu: die kritsche Produktselbstbetrachtung der Matrix Vision Produkt-Anzeigenserie.

Jetzt fragt sich geneigter Leser: Was zeigen uns denn die beiden Vorblätter, vulgo Titel und Vorblatt?

Unser Titel-Type-Icon zum Kalender-Motto "Every picture tells a story" erzählt vielschichtig das Thema Visualisierung. Ja, wir haben schon spannende Assoziationen dazu gehört. Das Type-Icon "zeichnet" eine Ikone des Denkens, von ihm stammt wohl der Satz "Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen – aber nicht einfacher." * Man muss dem Protagonisten und Arthur Sasse für die Fotovorlage danken.
Warum hat es diese Kernaussage auf die Titelseite geschafft?
Die Fotografie der Icon-Vorlage war im Bruchteil einer Sekunde erfasst und dennoch erzählt sie viel über den Menschen und sein Jahrhundert.

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Uns Gestaltern steht inzwischen eine Bilderflut aus den "Stocks" zur Verfügung die es ermöglicht, einfach ein schickes Motiv für unsere Werbemaßnahmen zu beschaffen. Meist für eine schnelle Webpräsenz verwendet, lässt "Ready-made-Fotografie" das Ganze erst einmal schick aussehen. Schick, aber authentisch? - Eher nicht.
Inzwischen werden die Stock-Motive "missbraucht" und deshalb nur als inhaltsleere "Illustration" wahrgenommen. Muss ja nun wirklich nicht sein. Wenn ich da an unsere Shootings 1991 bis in die Jahre der ersten One-Shot-Hi-Res-Kameras denke! Klar, Haare, Make-up, Location muss auch heute nach wie vor gemacht werden. Aber keine Polaroids, kein Filmmaterial entwickelt und gescannt etc. etc. – einfach weniger Kosten. Und dennoch macht man sich nicht die Mühe, tatsächlich eigene Motive zu schießen?

So einfach muss man sich's dann doch nicht machen, wenn man für Unternehmen ein Image aufbauen will. - Erst vor wenigen Tagen hab' ich eine B2B-Website entdeckt mit klasse Motiven zu echten Mitarbeiter-Szenen. Authentisch und lebendig.
Doch genug des Stock-Foto-Bashings. Richtig verwendet sind die Motive ja hilfreich.
Aber lassen Sie uns doch bei der nächsten Gelegenheit echte Mitarbeiter-Fotos schießen.
 

Blatt 2, mit dem kurzen Intro, ist eigentlich nur eine kleine, wenn auch wichtige Anspielung auf die Media-Planung.

"To see at" - diesen Bereich stellen wir im Kalender voran. Denn natürlich ist für "Gestalter" die Media-Planung wichtig. – Oder sollte ich sagen "wäre"? Wenn man jetzt über Medien redet. Und dabei nicht nur über Online-Medien. Offline gibt's ja auch noch. Oder besser gesagt, dort gibt's verstärkte Aktivitäten. Nachdem im Web ja der Me-too-Effekt grassiert (nicht zu verwechseln mit dem Hollywood-Me2) und zu Austauschbarkeit führt (siehe oben Stock-Fotos).
Der Kalender als Medium. Offline. Ja, mit langer Wirkdauer, zumindest für die nächsten 12 Monate. Und ja mit Verbindung zu Online.

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Eine kurze Geschichte zum Kalendarium.

Seit es Traffic-Kalender gibt, gibts auch das "unlesbare" Kalendarium.

Einige der Kalender-Empfänger sind immer gespannt, wie das jeweilige aktuelle Kalendarium erscheint. Und man muss dazu sagen, dechiffrieren kann mans auf jedenfall. Zum Termineintragen ist der Kalender aber eher weniger geeignet.

Ok, zurück zur Story.

Vor einigen Jahren gestalteten wir einen Kunden-Kalender. Die Motive waren schon ungewöhnlich. Und das Kalendarium hatten wir eher "zahm" entworfen. Die Folge, ein Anruf unseres Auftraggebers, wir mögen uns doch ein Beispiel an unseren eher "kodierten" Kalendarien nehmen. – Also haben wir das Kalendarium überarbeitet. Mit einem etwas ungewöhnlicher gestalteten Kalendarium wurde der Kalender freigegeben und gedruckt.

Kaum ausgeliefert klingelt das Telefon bei unserem Auftraggeber. Ein kalender-begünstigter Unternehmer meldet sich und meint, unser Kunde möge doch die Agentur wechseln, "... wer ein Kalendarium so gestalte ..."
Die Antwort unseres Auftraggebers verblüffte: "... genau das war die Gestaltungsaufgabe an die Agentur, Standard kann jeder. ..."
Ja, das Kalendarium ist nach wie vor immer noch umstritten und führt noch immer zu  tollen Kontakten ...

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