QR-Code

The Media is the Massage.
Oder: Wie ich lernte den QR-Code zu lieben.

Ja, launiger Schreibfehler, passt aber ganz gut zum Thema. Überall pixelts. Und die Designer finden ihn grusselig. Der QR-Code ist aus der aktuellen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Der Markt der Smartphone- und Tablet-PC-User wächst. Das Schwarz-Weiß-Muster des Quadrats massiert unser Aktivierungszentrum - und zack, das Smartphone gezückt und getestet, wo es hingeht.

Die Marketing-Leute mögen ihn - logisch, bringt er den "Leser" doch umgehend und direkt zum Ziel und außerdem lässt sich ja ein Ergebnis quantifizieren. Vor 2 Jahren allerdings wurde er für tot erklärt und als Horror-Element von Seiten der Gestalter gebrandmarkt. Augmented Reality schien das Zauberwort, möglich durch Bilderkennungs-Software. Theoretisch wäre Bilderkennungssoftware echt die coole Lösung, würde aber heißen, jede, nennen wir es mal Impression zu fotografieren und zu hoffen, dass das durch die Erkennung gejagte auch ein Ergebnis gibt. Alternativ, wie jetzt praktiziert, wird immer wieder ein "schickes" Logo einer App für Bildererkennung an Objekten oder Objektabbildungen gepostet. Ob das schöner, besser, einfacher ist, als das gute alte sw-Quadrat? Jedenfalls sendet der QRC selbsterklärend immer ein Signal: Scan mich, von hieraus geht's weiter.

Aber im Grunde, so scheint es, haben sich doch nicht so sehr viele Gestalter damit beschäftigt, wie man den QR-Code und vor allem mit ihm gestalten kann. Das höchste der Gefühle scheint die Integration eines Logos in den Code zu sein.

Wir haben uns gefragt ...

... können wir ihn als Bildmotiv verwenden, können wir ihn integrativ einsetzen oder als, sagen wir mal, Illustration visualisieren? Hier hilft eigentlich nur "stay young, stay foolish" - um S. Jobs zu zitieren; Neugier, Kreativität und Mut, Mögliches zu machen. Dranbleiben und vielleicht auch an der einen oder anderen Ecke zu scheitern, aber nicht aufzugeben, hilft. Das gibt dann doch, als Belohnung sozusagen, recht schöne, anregende und spielerische Ergebnisse. Ein Beispiel ist das Kampagnenmotiv von Matrix Vision "Controlfreak" (siehe oben) . Hier wird der QR-Code selbst zur Abbildung und erzählt gleichzeitig Bildverarbeitung und Präzision. Die Reihe der spielerisch eingesetzten QR-Codes lässt sich fortsetzen. Und wenn Sie gerade den aktuellen Traffic-Kalender vor sich haben, dann wissen Sie bereits wie man die QR-Codes camouflage-artig in Motive integrieren, skizzieren oder auch lasern kann - wie man mit ihm spielt. Mit etwas Fantasie wird so aus einem rein funktionalen Element ein storybildendes Moment. Dann stört auch der Code nicht.

Fazit: Es kommt darauf an, was man daraus macht.

Und für den Marketing-Einsatz? Nach wie vor lohnt sich der Einsatz des QR-Codes für gezieltes Targeting und bei der Markenpflege. Der QR-Code hat eine andere Aufgabe als Image Recognition, ist einfacher einzusetzen, einfacher herzustellen und verursacht deutlich geringere Kosten. Er bietet die Möglichkeit, bestimmte Zielgruppen zu Detailinfos zu leiten und zu aktivieren. Denoch ist er nur dann erfolgreich, wenn man aus und mit ihm etwas macht.

Lassen Sie uns mehr aus Ihren QR-Codes machen - einfach anrufen unter Telefon 07195/9589000 oder per E-Mail an goto(at)trafficweb.de.